8. Schlussrang

Heute Morgen fand kein Briefing mehr statt. Somit ist die Meisterschaft mit dem Minimum von zwei Wertungsfahrten beendet.

Mit Rang 8 können wir natürlich zufrieden sein, auch wenn in der zweiten Fahrt noch mehr möglich gewesen wäre.

Wir hoffen auf besseres Wetter an der Schweizermeisterschaft Ende Mai.

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Wieder keine Fahrt

Wir sitzen beim zweitletzten Briefing. Sturmartige Windböen und Regenfälle ziehen durch die Steiermark. Die Fahrt ist abgesagt.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Fahrt morgen früh ist sehr klein. Trotzdem wird das Briefing stattfinden. Dies in der Hoffnung, dass die Winde deutlich schwächer werden als prognostiziert.

Regen

Die Morgenfahrt vom Samstag ist wegen Regen abgesagt. Für die letzten Fahrten am Abend und am Sonntag Morgen sieht es nach viel Wind aus.

2. Fahrt

Heute Morgen gab es vier Aufgaben zu lösen. FIN, HWZ, ELB und XDT mit Zeitvorgabe.

Die Suche nach einem geeigneten Startplatz gestaltete sich heute extrem schwierig. Die Winde pfeifen morgens mit beinahe schon beängstigenden Geschwindigkeiten über die höheren Geländepunkte. Erst relativ spät konnten wir zum Fly In starten. Wir fuhren von Anfang an zu weit nach rechts, konnten hoch korrigieren und fuhren am Schluss zu weit links am Ziel vorbei. Wir haben versucht nochmals etwas höher zurück zum Ziel zu kommen, was zwar einigermassen gelang, aber wohl nur etwas Resultatkosmetik sein dürfte. Das war deutlich im hinteren Teil des Feldes.

Beim Qual der Wahl Ziel stiegen wir ein wenig zu früh ab. Der Marker landete aber innerhalb der Schenkel des Zielkreuzes, also um die 5 Meter Ablage. Das sollte OK sein, es sind aber viele Piloten zu den verschiedenen Zielen gekommen.

Der Ellenbogen wurde dann komplett mit Loggermarkern gefahren. Wir mussten einen Punkt setzen, 1km bis 2km fahren, den zweiten Punkt setzen, wieder 1km bis 2km fahren und dann den dritten Punkt setzen. Das Ziel war, zwischen diesen Punkten einen Winkel von 180° zu erreichen, also genau wieder zurück zu fahren. Das ist uns gut gelungen, was aber bei diesen Verhältnissen für alle Teilnehmer möglich war. Hoch konnte man praktisch in die Gegenrichtung korrigieren.

Der letzte Punkt des Ellenbogens leitete automatisch die Maximum Distance ein. Es galt innerhalb von 20 Minuten möglichst weit von diesem Punkt weg zu kommen. Die schnellen Bodenwinde waren mittlerweile etwas eingeschlafen. Fast alle anderen Piloten haben diese Aufgabe vor uns absolviert, als die Winde noch schneller waren. Das heisst also, das gibt auch ein Ergebnis ganz weit hinten.

Mit zwei Aufgaben bin ich sehr zufrieden, die anderen zwei waren sehr schwach. Das sollte einen einigermassen erträglichen Durchschnitt geben, aber wird sehr viele Plätze kosten.

Das Wetter wird jetzt nur noch schlechter. Am Sonntag Morgen wird es zwar wieder trocken, aber wohl zu windig um Ballon zu fahren. Wir sind gespannt, ob noch eine Fahrt möglich ist.