Heute Abend gab es zum Abschluss ein Fly In und ein Qual der Wahl. Nach einem Logger-Resultat von ca. 250 Metern am Fly In, scorten wir als Drittbeste am Qual der Wahl mit 6.25 Metern. Um es zumindest versucht zu haben, stiegen wir auf 6000 Fuss über Meer, um das Fly In vom Anfang noch mit einem physischen Marker zu erreichen. Um 20.09 Uhr, lediglich eine Minute vor Ende der Wertungsperiode, warf ich den Marker aus rund 1300 Meter über Grund auf eine Distanz von 88 Metern. Damit hatten wir zwei Markerwertungen am heutigen Abend. Ein gebührender Abschluss für eine grossartige Woche in Waidhofen.
6. Fahrt
Schwache Winde prägten die heutige Morgenfahrt. Trotzdem wollte der Wettkampfdirektor Mathijs de Bruijn fünf Aufgaben von uns gelöst haben. Es gab wiederum drei Zielanfahrten (dieses Mal allesamt mit Gravity Drop). Das erste Ziel konnten wir so präzise mit den Bodenwinden anfahren, dass uns eine Ablage deutlich unter einem Meter gelang (siehe Video). Herzlichen Dank an Simon und Stefan Zeberli für die Aufnahmen!
Die zwei anderen Ziele waren aufgrund der wechselnden Winde nicht mehr zu erreichen. Nur ein Ballon erreichte das zweite Ziel, während keiner zum Dritten kam. Hier werden die Loggerwertungen den Ausschlag geben. Wahrscheinlich werden wir da vorne dabei sein.
Den Donut (3D-Task) haben wir komplett ausgelassen, damit wir uns noch auf den fünften Task, ein Fly On auf irgend eine ausgewählte Koordinate in einer selbst gewählten Höhe, konzentrieren konnten. Die Anfahrt auf dieses Ziel gelang sehr gut, was aber sicher auch bei anderen Piloten (und natürlich Pilotinnen) der Fall sein wird.
Alles in allem eine etwas ärgerliche Fahrt, da auf viel verzichtet werden musste. Resultatmässig sollte es aber nicht schlecht rauskommen. Heute Abend steht die letzte Fahrt des Events an.
Meine erste (Wettbewerbs-)Solofahrt
Wie bereits beschrieben gab es heute Abend zwei Aufgaben die ich alleine absolvieren musste.
Beides waren Ziele in der Luft und daher sind die Ergebnisse in Relation zu den Kontrahenten nicht abzuschätzen. Grundsätzlich bin ich zufrieden mit der Fahrt. Ob ich das auch mit den Ergebnissen sein werde wird sich zeigen müssen…
5. Fahrt
Heute Abend, ein absolutes Novum für einige, auch für Roman an einem Wettbewerb, ist eine Solofahrt geplant. Das heisst, die Piloten müssen ohne Co-Pilot die Fahrt durchführen. 2 Aufgaben müssen sie erfüllen. Die erste ist ein selbstgewähltes Ziel und von dort dann ein Fly-On. Roman hat glücklicherweise schon oft alleine trainiert, jedoch noch nie mit dem Fibox Ballon.
Im Moment haben wir noch zu starke Böen, so dass der Start soeben verschoben wurde. Der heutige Abend gibt den Jungpiloten viel zu denken! Eine Solofahrt erfordert viel.





