Die fünfte und letzte Fahrt an dieser Bayerischen Meisterschaft brachte vier Aufgaben. Schon kurz nach dem Start wurde die letzte Aufgabe gestrichen. Zuerst galt es, eines von drei Zielen anzusteuern (Qual der Wahl). Die Winde wechselten dauernd hin und her. Teilweise fuhren Ballone auf gleichen Höhen in völlig verschiedene Richtungen. So war es nicht sehr verwunderlich, dass kurz vor den Zielen das gesamte Feld rechts abgetrieben wurde. Nur wenige Piloten konnten ihre Marker platzieren. Mit einem Logger-Ergebnis von 68 Metern konnte ich die beste Wertung derjenigen erzielen, die keinen Marker werfen konnten. Besonders erfreulich hier die sensationelle Teamleistung der Schweizer. Alle fünf Teams positionierten sich bei dieser Aufgabe in den ersten Zehn.
Bei den Zielen startete ein Fuchsballon, welchem wir als zweite Aufgabe folgen mussten. Nach der Landung legte die Besatzung am Landeplatz ein Zielkreuz aus. Es schien lange Zeit, als ob wir völlig abgeschlagen zu weit auf der linken Seite waren. Das Hauptfeld fuhr links am Ziel vorbei. Es blieb aber dabei, der Wind machte was er wollte und vor allem wann er es wollte. Dieses Mal zu unseren Gunsten. Plötzlich kam der ersehnte Dreher nach rechts. Ich konnte das Ziel beinahe optimal anfahren und Marker etwas unter 5 Meter platzieren.
Danach mussten wir in der Luft ein Ziel deklarieren welches mindestens 2 km von uns entfernt war. Das Erreichen dieses Ziels gestaltete sich aufgrund der Windwechsel als schwierig. Mit eigentlich nicht allzu guten 260 Metern erzielten wir den 9. Rang in dieser Aufgabe. Vermutlich hatten einige Piloten, die früher über das zweitletzte Ziel fuhren, ihr Ziel vor dem allgemeinen Rechtsdreher deklariert. So wurde es unmöglich in die Nähe zu kommen.
Ein Gesamtscore ist noch nicht publiziert. Es sieht aber sehr gut aus.