Swiss Cup 5. Fahrt

Lotto zum Abendessen: Noch im Regen kündigte Stefan Zeberli auf dem gemeinsamen Startplatz einen Start um 19.45 Uhr an. Tatsächlich trocknete es ab und eine Fahrt war möglich.

Eine vom Piloten deklarierte 3D-Torte in der es möglichst viel Weg zurück zu legen galt und ein PDG brachten die Piloten-Köpfe zum rauchen. Die Wettermodelle sagten einen deutlichen Wind nach Osten ab 20.00 Uhr voraus. Die aktuellen Messungen zeigten aber Wind nach Westen. Die Abweichung war aufgrund der vorhandenen Schauerzellen in der Nähe auch nicht überraschend. Die Frage bei der Deklaration vor der grünen Frage war, ob die Winde für die nächste Stunde so zu bleiben gedenken oder ob die Regenwolken alles über den Haufen werfen. Ich entschied mich nach aktuellen Winden zu deklarieren und das PDG in die Torte zu setzen. Eine Ablage von ungefähr 400 Metern wird hier wohl eher weh tun. Die Torte habe ich irgendwie getroffen, jedoch auch das alles andere als optimal.

Es wird sich bei der Auswertung zeigen, wer die aktuellen Winde in den verschiedenen Höhen bis 4000 Fuss mit den Heliumballonen am besten abschätzen konnte und damit seine beiden Ziele in eine gute Richtung gelegt hat. Zwei selber deklarierte Aufgaben an einem solchen Abend bedeuten eben auch doppelten Einsatz.

Nach heute Morgen lagen wir temporär auf dem ersten Platz. Das wurde mittlerweile aber korrigiert. Beim FON hatte Marc Blaser einen Deklarationsfehler begangen und hatte rund zwei Kilometer Ablage. Es scheint ihm gelungen zu sein, die Wettkampfleitung davon überzeugen zu können, dass es sich um ein Versehen handelte. So wurde die Wertung des FON entsprechend korrigiert, was uns auf den dritten Zwischenrang spült. Mal schauen wie weit der Weg noch führt.

Swiss Cup 4. Fahrt

FIN, Fuchsjagd mit Anlauf, FON und Ellbogen gab es zum Frühstück.

Bei der Anfahrt auf das FIN drehte der Bodenwind, auf den wir setzten, zu einem schlechten Zeitpunkt nach rechts weg. Das hat ein Resultat in der hinteren Hälfte zur Folge.

Danach folgte ein solides Ergebnis beim Fuchs, ein FON welches ok sein sollte und ein Ellbogen der wohl eher als schlecht einzuschätzen ist.

Mit kleinem Vorsprung auf Marc Blaser sind wir in diese Fahrt gegangen. Marc scheint so richtig in Fahrt zu kommen und wird die Führung wohl übernehmen.

Das Wetter für die letzten beiden Fahrten wird jetzt etwas unbeständig. Wir bleiben dran und hoffen noch etwas gutmachen zu können.

Swiss Cup 3. Fahrt

Zuerst die erfreuliche Nachricht: Den Vorsprung konnten wir heute Morgen ausbauen.

Heute Abend fühlte sich dann aber etwas weniger erfreulich an. Ein HWZ und ein PDG welches wir vor dem Start deklarieren mussten, galt es zu absolvieren. Beim HWZ sank ich aus grosser Höhe ab und fuhr weit am Ziel vorbei. Ich drückte den Loggermarker auf etwa 230 Metern Distanz. Danach stieg ich wieder auf um allenfalls das andere HWZ-Ziel anzufahren. Ich entschloss mich nach dem Aufstieg den Marker aus grosser Höhe auf dasselbe Ziel zu werfen. Aus 2700 Fuss (rund 800 Meter) gelang mir ein Wurf auf etwas über 48 Meter, also ganz knapp in die MMA. Die Ablage am PDG wird ca. 200 Meter betragen. Nach zwei Versuchen mit schnellen Höhenänderungen zwischen 3000 und 5500 Fuss über Meer ging mir die Zeit aus und ich musste den Loggermarker betätigen. Ein schwieriger Abend mit Winden in fast alle Richtungen. Nach allem was ich gehört habe, könnte es schwierig werden die Führung zu behaupten. Morgen früh sollte noch eine Fahrt möglich sein. Für den Abend und den Sonntagmorgen ist wieder Regen vorhergesagt.

Swiss Cup 2. Fahrt

JDG, MDD, HWZ und FON gab uns Stefan Zeberli heute vor. Er selber fuhr ausser Konkurrenz ebenfalls mit. Gerüchte besagen, dass er – wenig überraschend – zumindest bei den Bodenzielen die besten Resultate erzielt hätte.

Die Winde in den Tälern rund um die Emme sind nicht sehr einfach zu bändigen. So bin ich mit der Ablage von rund 20 Metern (fallenlassen) am ersten Ziel zufrieden. Danach mussten wir durch zwei Wertungsgebiete fahren. Dabei galt es die Ausfahrt aus dem ersten und die Einfahrt ins zweite Gebiet möglichst nahe aneinander zu haben. Ein Minimum Distance Double Drop mit Wertungsgebieten der mit Loggerpunkten gemessen wird. Beim darauffolgenden HWZ warf ich den Marker etwas zu wenig energisch, was mit ca. 5 Metern Ablage ein Resultat im Mittelfeld bedeutet. Das abschliessende FON musste vor dem markern am HWZ deklariert werden. Die Ablage hier wird über 70 Meter sein, was im Normalfall eher schlecht sein dürfte. Wir hoffen, dass auch bei den anderen Teilnehmern die Winde etwas gedreht haben.

Nach gestern Abend lagen wir in Führung und möchten diese natürlich behalten. Die Auswertung durch Marc André läuft rasant und es werden sicher schon bald die ersten Resultate von heute Morgen publiziert.

Swiss Cup 1. Fahrt

Heute Abend klappte es mit der ersten Fahrt. Fuchsjagd und Qual der Wahl ab einem gemeinsamen Startplatz galt es zu absolvieren. Stefan fuhr den Fuchsballon so, dass wir zuerst aus grosser Höhe auf das östliche der beiden HWZ absinken mussten. Das gelang mir sehr gut und ich markerte auf etwas mehr als 1,5 Meter. Die Anfahrt auf das Fuchs-Ziel war dann etwas tückisch aufgrund der topografischen Gegebenheiten. Kurz vor dem Ziel liefen zwei Täler zusammen und verwirbelte die Bodenwinde. Mit ca. 25 Metern liege ich hier etwa im Mittelfeld.

Morgen früh hoffen wir auf möglichst wenig Nebel…