Europameisterschaft 2017 in Brissac

Vom 22. bis zum 27. August findet im französischen Brissac-Quincé die 20. FAI Heissluftballon Europameisterschaft statt. Bereits zum dritten Mal dürfen wir an einer Europameisterschaft teilnehmen. 2013 und 2015 haben wir jeweils den 21. Schlussrang belegt. Sehr gerne würden wir das in diesem Jahr verbessern. Das wird aber keinesfalls einfach.

Insgesamt nehmen 84 Piloten teil, die sich in ihrem landesspezifischen Verfahren qualifizieren mussten (dem deutschen System zum Opfer gefallen ist beispielsweise Pascal Kreins, der vor zwei Jahren noch den sehr guten siebten Schlussrang belegte). Aus der Schweiz darf dank den guten Resultaten in Ungarn 2015 die gesamte Nationalmannschaft teilnehmen. Neben uns sind das die Teams um Gian-Marco Nacht, Nicole Vogel, David Hochreutener, Marc Blaser, René Erni und den Titelverteidiger und Topfavoriten Stefan Zeberli. Es gibt aber viele Piloten, welche hier ein Wort mitreden möchten. Dominic und David Bareford aus Grossbritannien, Rokas und Rimas Kostiuskevicius aus Litauen, Ivan Ayala aus Spanien, Steven Vlegels aus Belgien, Uwe Schneider, Sven Göhler und David Strasmann aus Deutschland, Sergey Latypov aus Russland und Nicolas Schwartz aus Frankreich sind die Namen aus Europa welche an vergangenen grossen Meisterschaften (EM, WM und World Air Games) regelmässig vorne auftauchten. Natürlich sind das auch die Piloten welche in Brissac wieder zu favorisieren sind. Diese Liste ist jedoch nicht abschliessend. Es gibt etliche Piloten mit jahrelanger Wettkampferfahrung, denen eine sehr gute Platzierung zuzutrauen ist und zu guter Letzt sind da noch die etwas unerfahreneren Piloten welche sich erst in der europäischen Spitze etablieren möchten. Es wird ganz sicher sehr spannend im Kampf um die vorderen Plätze.

Die langfristigen Wetterprognosen sehen sehr gut aus. Entscheidend wird dann kurzfristig auch noch die Stärke des Windes sein. Wir hoffen, dass möglichst viele der zehn geplanten Fahrten stattfinden können.

Mein Team besteht aus meinen Eltern Elsbeth und Christian, Helen sowie Alex Heiz und Christian Weiss, welche 2016 mit in Horb waren. Wir werden den Wettbewerb mit zwei Autos bestreiten. Der Schwertransport mit Anhänger ist bereits auf dem Weg und wird die Schweiz über Basel in absehbarer Zeit verlassen. Wir freuen uns auf ein weiteres Ballonabenteuer und sind gespannt was dabei heraus kommt wenn wir uns mit den besten Piloten Europas messen…

Heldburg 2. Fahrt im Regen

Als mich der Wecker heute um 04:30 Uhr aus dem Schlaf riss, konsultierte ich das Radarbild und staunte, dass wir noch keine Nchricht erhalten hatten das Briefing würde zumindest verschoben.

Beim Briefing angekommen gab es ein Tasksheet mit fünf Aufgaben. Draussen war es mittlerweile trocken. Während dem Aufrüsten begann es leicht zu nieseln. Wir deckten die elektronischen Geräte ab und warteten kurz bis es wieder aufhörte. Etwa zwei Minuten nach dem Start kam dann die Nachricht auf welche ich im Bett wartete ;-). Die Fahrt wurde abgesagt. Es begann leicht zu regnen während ich das erste Fly In doch noch anfuhr. Das Messteam am Boden legte das Kreuz zusammen. Ich markerte trotzdem. Danach landete ich am Fuss des Berges auf welchem die Veste steht und wir packten nach dem nächsten kleinen Nieselschauer einigermassen trocken zusammen.

So beenden wir diesen vom Wetterpech geplagten Wettkampf auf dem neunten Platz.

Noch mehr Regen in Heldburg

Leider gab es auch heute Abend keine Fahrt. So hatten wir heute Zeit für etwas Kultur. Am Nachmittag besichtigten wir die sehenswerte Veste Heldburg. Erst bei unserem fünften Besuch hier haben wir das endlich geschafft. Ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel.

Nach der Fahrt heute liegen wir auf dem neunten Platz. Mal schauen ob wir morgen früh noch eine Gelegenheit zur Verbesserung erhalten. Hoffentlich ist das Wetter übernächste Woche in Frankreich besser…

Heldburg 1. Fahrt

Eine kleine Wetterlücke liess heute Morgen eine kurze, zügige Fahrt zu. In 15 Minuten absolvierten wir ein PDG, ein FIN und ein HWZ. Die Winde in Bodennähe waren sehr wechselhaft. Ich bin alle Marker losgeworden und konnte am PDG unter 50 Meter mit Logger markern.