Saga 3. Fahrt

Heute Morgen gab es vier Tasks zu absolvieren. FIN, JDG, PDG und HWZ. In engsten Platzverhältnissen mussten wir bei etwas Wind aufrüsten. Das kostete meinen japanischen Ballon ein paar Panels im untersten Bereich. Die Zielanfahrt auf das Fly In war nicht ideal, bringt mit rund 10 Metern bei Gravity Drop aber noch ordentlich Punkte (einige Resultate sind bereits publiziert). Das PDG hatte ich nur einige hundert Meter nach dem FIN deklariert. Der Observer hat hier 24cm gemessen. Ein Top-Resultat! Das JDG war wieder auf dem grossen Startplatz. Heute Morgen waren es tausende von Zuschauern, die zusahen wie wir den Ballon knapp über Boden abfangen konnten und dabei ein gutes Resultat von 1.41m (964 Punkte) erzielten. Zum Schluss folgte noch eine Qual der Wahl. Hier versuchte ich, zwar ganz kurz aber doch zu lange, das östlichere Ziel anzufahren. Dadurch konnte ich beim westlichen nicht mehr genügend vorhalten um absinken zu können. Bei einer Geschwindigkeit von gegen 30 km/h gab ich den Marker in 750 Meter über Grund ab. Das Resultat daraus sind gute 64.34m und 773 Punkte. Danach landeten wir kurz vor der Mauer, die das Meer vom Festland trennt. In grösserer Höhe wäre aber eine Fahrt zurück auf Land möglich gewesen. Das Risiko war kalkulierbar.

In 40 Minuten haben wir vier Marker abgesetzt. Eine schnelle, nervenaufreibende und auch erfolgreiche Fahrt.

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Saga 2. Fahrt

Nach einem windigen Start vom gemeinsamen Startplatz gab es ein Qual der Wahl auf drei mögliche Ziele. Als einer der ersten Ballone konnte ich den Marker innerhalb der Schenkel des Kreuzes platzieren. Da das ganze Feld folgte, ist es schwierig zu sagen was das wert war. Die Landung war dann etwas ruppig und nur rund zwei Kilometer von der Küste entfernt. Es ist erst das Resultat des Fly Ins von heute morgen publiziert. Dort konnten wir mit 51cm 1000 Punkte erzielen. So darf es weiter gehen.

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Saga 1. Fahrt

Die erste nervenaufreibende Fahrt in Saga ist erledigt. Aufgrund der herannahenden Kaltfront war die Wertungsperiode nur bis 08.30 Uhr und es gab zwei Aufgaben zu fahren. Ein PDG, bei dem eine der rund 350 vordefinierten Strassenkreuzungen ausgewählt und dem Observer schriftlich vor dem Start bekannt gegeben werden musste und ein Fly In auf die grosse Common Launch Area (CLA) am Fluss. Die Organisatoren haben sämtliche Mittelpunkte der Strassenkreuzungen mit kleinen roten Kreuzen markiert. Das wissen wir aus Erzählungen und von den Trainingsfahrten, denn heute haben wir die Markierung nicht sehen können. Die erzielten 83 Meter sind aber nicht allzu schlecht, mussten wir doch bis auf die maximal erlaubten 4000 Fuss Höhe steigen um die benötigte Richtung fahren zu können. Wir kämpften dann am PDG bis der Wind einschlief und so markerte ich in ein abgemähtes Feld. Markern in ein Reisfeld hat zur Folge, dass der Landbesitzer gesucht werden muss um das Ergebnis auszumessen, was viel Zeit kostet, die von der onehin kurzen Erholung über Mittag abgeht.

Kurze Zeit sah es aus als würde es für uns schwierig werden noch innerhalb der Wertungsperiode an das FIN zu kommen. Dank einem erneuten Winddreher reichte die Zeit dann aber gut. An der CLA wurde den einigen hundert Zuschauern einiges geboten. Ein Pilot nach dem andern liess seinen Marker unter dem Jubel der Zuschauer fallen. Wir gerieten in einen kleinen Pulk, konnten unsere Position aber verteidigen und so konnte ich meinen Marker per Gravity Drop auf den mittleren Teil des Zielkreuzes fallen lassen. Ein sehr gutes Resultat. Hier wurden die Marker von den offiziellen Measuring Teams eingemessen. So konnte sich unser Nachfahrteam zur Landung zu uns begeben und meine erste Observer-Fahrt war beendet. Auch die Resultate sollten im Durchschnitt nicht allzu schlecht sein. Das PDG ist schwierig abzuschätzen, da die meisten Piloten andere Kreuzungen anfuhren. Wir werden sehen…

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Saga 2. Trainingsfahrt

Heute Morgen waren bereits gegen 60 Ballone in der Luft. Trainingshalber gab es ein Tasksheet mit Fly In, Pilot Declared Goal und Qual der Wahl. Für uns ging es darum, den Umgang mit dem Ballon, sowohl in der Luft als auch am Boden noch etwas zu üben. Mittlerweile sind wir gut eingespielt. Morgen kommen aber mit dem Observer und dem japanischen Helfer noch zwei Leute mehr ins Auto. Wir werden sehen wie das funktioniert.

Heute zeigte sich Saga von seiner variablen Seite. In tiefen Schichten waren zu verschiedenen Zeiten alle Richtungen mit kleinen Geschwindigkeiten zu finden. Sehr anspruchsvoll um Ziele aus grösseren Distanzen anzufahren. Mein PDG schrieb ich ab und fuhr andere Kreuzungen an. Nach fast zwei Stunden landeten wir am CLA beim Fly In Ziel.

Heute Nachmittag ist das General Briefing und am Abend die Eröffnungszeremonie. Morgen früh gehts dann richtig los…

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Keine Fahrt heute Abend

Die Sonne ist bereits am untergehen in Saga. Der Wind war trotz schönstem Wetter zu stark für eine sichere Ballonfahrt. Beim Gastanken haben wir den Korb standesgemäss gekennzeichnet. Gas wird in Japan so getankt, dass absolut keine Gefahr besteht. Die Peilventile der Flaschen werden abgezapft und das Gas weggeführt. Nicht das kleinste Zischen ist auszumachen. Die Helfer am Gastank sind natürlich top eingekleidet.

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