Horb 3. Fahrt

Gordon Bennett Memorial, Winkel und zwei Fly On in der Luft gab es heute Morgen. Beim GBM gab es zwei Wertungsgebiete und das Markern auf den Stoff des Kreuzes war ebenfalls erlaubt. Ich markerte sicherheitshalber in eines der grossen Gebiete. Das wird ein Resultat im vorderen Drittel.

Beim Winkel galt es eine Richtung möglichst entgegengesetzt zu den vorgegebenen 340 Grad zu fahren. Optimal wären also 160 Grad Fahrtrichtung gewesen um ein Resultat von 180 Grad zu erreichen. Wir fuhren einen Winkel von etwas über 95 Grad. Da werden wohl einige besser sein.

Danach folgten zwei Fly On Ziele in der Luft, die wir selber deklarieren konnten. Zum Zeitpunkt der Deklaration mussten wir mindestens einen Kilometer vom Ziel entfernt und 500 Fuss höher oder tiefer sein. Hier konnte man bis um 08:30 Uhr beliebig viel umdeklarieren und neu anfahren. Beim ersten Ziel loggerte ich etwas vorschnell, das hätte man sicher besser machen können. Das zweite gelang dann sehr gut.

Vor der Fahrt lagen wir noch in Führung. Wir werden sehen wie es weiter geht.

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Horb 2. Fahrt

Nach der heutigen Morgenfahrt lagen wir in Führung. Heute Abend gab es drei Aufgaben. Ein Fly In, ein Judge Declared Goal in der Luft über Horb und eine Torte deren Mittelpunkt vom Piloten zu deklarieren war. Beim Fly In markerte ich etwas zu spät. Viele Ballone kamen erst später am Ziel vorbei. Die Resultate hängen bereits. Fünf Piloten markerten besser. Die Zielanfahrt über der Stadt misslang ziemlich. Dafür gelang die Torte gut. Das Wetter bleibt weiter stabil.

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Horb 1. Fahrt

Bei perfekten Wetterbedingungen fand heute Morgen die erste Fahrt statt. Wettbewerbsleiter Martin Wegner, der in Riedenheim noch einer unserer grössten Konkurrenten war, stellte vier Aufgaben. Ein Fly In, eine 3D-Aufgabe in Form eines Donuts, ein Fly On und eine Dreiecksfläche.

Beim Fly In kamen wir als erster Ballon an. Der Bodenwind ging langsam in Richtung Osten, während wir höher in Richtung Westen das Ziel anfuhren. Ich sank etwas zu früh ab und markerte relativ hoch innerhalb der Schenkel des Kreuzes. Den meisten Ballonen nach mir ging es aber genau gleich. Es gehört etwas Mut dazu, effektiv über das Kreuz hinwegzufahren ohne zu markern und dann darauf zu hoffen, dass der Wind den Ballon wieder zurück zum Kreuz treibt.

Wie immer sind die Ergebnisse der letzten drei Aufgaben in Relation zu den anderen Teilnehmern sehr schwierig einzuschätzen, da sich die Formen und Ziele welche es anzufahren gab, in der Luft befanden. Im Donut konnte man heute sehr gut Strecke machen, was sicher zu einigen Resultaten mit vielen Metern führen wird. Die ausgemessenen Resultate beim Fly In hängen bereits aus. Mit 4,80 Metern haben wir die drittbeste Ablage des Teilnehmerfeldes.

Grundsätzlich können wir mit dieser Fahrt zufrieden sein. Wie immer warten wir gespannt auf die Ergebnisse, sind aber guter Dinge.

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1. Horber Neckar-Balloncup 2015

Die intensive Wettbewerbszeit im Mai und Juni nimmt ihren Abschluss mit dem 1. Horber Neckar-Balloncup in Horb am Neckar. Aufgrund der ausnahmsweise kurzen Anfahrtszeit von etwas mehr als zwei Stunden wollten wir auf diesen Wettkampf nicht verzichten. Insgesamt nehmen 15 Piloten aus Deutschland, Luxembourg und der Schweiz teil. Mit Markus Pieper ist auch ein ehemaliger Weltmeister mit dabei.

Es sind von Donnerstagmorgen bis Samstagabend sechs Fahrten geplant. Die Wetterprognose ist sehr gut. Wir hoffen das bleibt so und freuen uns auf eine intensive Zeit und eine gute Zusammenarbeit mit dem Team um Gian-Marco Nacht.

Wir geniessen die letzten gemächlichen Minuten…

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Paraballooning Sieg in der Ballonwertung

Das erste Fränkische Paraballooning ist bereits wieder Geschichte. Das Wetter hat bestens mitgespielt und wir konnten alle fünf Fahrten absolvieren. Technisch hat alles hervorragend geklappt und bis auf zwei bis drei Aufgaben lief es mir zu meiner vollsten Zufriedenheit. Thomas Allemann, mein Fallschirmspringer an diesem Bewerb, konnte im Mittelfeld der Springer mithalten. Das ist beachtlich, da er nicht über die grosse Erfahrung der meisten anderen verfügt und das Zielspringen als Disziplin (bisher) nicht trainiert hat. In der Gesamtwertung brachte uns das den sechsten Platz von 16 Teilnehmern. Das Absetzen des Springers zwischen und während den Aufgaben war eine zusätzliche Herausforderung die aber auch viel Spass gemacht hat. Vielen Dank Thomas!

In der Ballonwertung konnte ich den äusserst hohen Durchschnitt von 856 Punkten pro Aufgabe erreichen. Martin Wegner belegte in dieser Wertung den zweiten Platz mit einem Schnitt von 756 Punkten vor Tadas Gegevicius mit 727 Punkten.

Die Organisation rund um die Fallschirmspringer aus Oberhausen hat hervorragende Arbeit geleistet. Sylvia Meinl hat interessante und herausfordernde Aufgaben gestellt, die stets lösbar waren. Insgesamt war das erste Fränkische Paraballooning ein äusserst gelungener Event. In etwas mehr als einer Woche reisen wir nach Horb am Neckar zum nächsten Wettkampf. Wir hoffen dort auf den Erfahrungen von Riedenheim aufbauen zu können.

Weitere Infos zum Paraballooning und alle Resultate gibt es auf dieser Seite.