Zum Auftakt gab es vier Aufgaben zu lösen: Pilot Declared Goal, Judge Declared Goal, Fly On und Hesitation Waltz. Gestartet wurde von einem gemeinsamen Startplatz. Ich habe mich dazu entschlossen mitten im Feld zu starten, was im Nachhinein wohl etwas zu spät war. Das Pilot Declared Goal deklarierte ich auf 2500 Fuss Höhe. Als wir versuchten, auf dieser Höhe noch die letzten Meter in Richtung Ziel zu drehen, waren die 10 km/h von wenigen Sekunden vorher plötzlich verschwunden. Unter dem Strich wird das wohl eine Ablage von rund 60 Metern. Bei diesen gut steuerbaren Winden ist das eher ein schlechtes Resultat. Danach folgte das einzige Ziel am Boden. Die Ballone vor uns hielten einigermassen darauf zu und fuhren rechts am Ziel vorbei. Wir entschlossen uns, auf die maximal erlaubten 7000 Fuss zu steigen. Dort fanden wir einen Wind der unsere Ausgangslage verbesserte, aber mit 20 km/h auch etwas vom Ziel wegführte. Schlussendlich verloren wir dabei keine Zeit und verfehlten die MMA nur um knapp vier Meter. Offenbar hatten wir aber zuvor etwas zu viel getrödelt. Das Fly On konnten wir mit den, aufgrund der bereits starken Sonneneinstrahlung, wechselnden Winden nur noch mittelmässig anfahren. Auch das wird nicht viele Punkte einschenken. Auf die letzte Aufgabe mussten wir ganz verzichten, respektive kurz vor der Landung den Loggermarker betätigen. Von unserem Landeplatz, auf dem wir nach knapp mehr als drei Stunden aufsetzten, waren es noch fünf Kilometer bis zum nächstgelegenen Qual der Wahl Ziel und die erforderliche Richtung war nicht mehr vorhanden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fahrt nicht gerade zufriedenstellend verlaufen ist, aber es lassen sich doch einige positive Aspekte finden. Task zwei haben wir ganz ordentlich gelöst und technisch lief alles absolut perfekt. Es wird hoffentlich noch einige Fahrten geben, bei denen wir noch besser abschneiden können.





