Heute Abend gab es eine Fuchsjagd vom gemeinsamen Startplatz. Am Ende des Hauptfeldes versuchten wir das Ziel etwas links anzufahren weil die tieferen Winde uns nach rechts verschieben würden. Die Korrektur nach links gelang sehr gut. Einige hundert Meter vor dem Landeplatz des Fuchses drehte der Wind unter uns aber auch nach links. So fuhren wir ungefähr 300 Meter am Ziel vorbei. So gut wir anfänglich positioniert schienen, so schlecht war jetzt unser Resultat im Verhältnis zu den Konkurrenten. So schnell kann es – besonders bei Abendfahrten – im Ballonsport gehen.
Leider erging es unserem Nationalmannschaftskollegen Stefan Zeberli noch schlimmer. Er startete wie Uwe Schneider sehr spät. Beide wurden Opfer der einsetzenden Drehung nach links und fuhren sehr weit am Ziel vorbei. Nach 15 ausgewerteten Aufgaben liegen die beiden auf Rang eins und zwei. Jetzt wird vorne aber nochmals gemischelt. Die Abstände sind sehr gering. In den nächsten Tagen werden sehr schnelle Winde erwartet. Am Donnerstag wird eine Front durchziehen und danach ist tiefe Bewölkung ein Thema. Das Wetter wird also genau so spannend wie der Kampf um den Weltmeistertitel.








