Mondovi Erste Fahrt

Hier in Mondovi wird immer aus einem Park mitten in der Stadt gestartet. Da in Turin die Böen des Nordföhns mit über 30 Knoten wüteten, wollte uns der Wettbewerbsleiter möglichst tief halten um nicht in Turbulenzen zu geraten. Im Bodenbereich waren die Winde hier bei ca. 10 km/h. Um in die Nähe des Ziels (es gibt pro Fahrt immer nur ein vorgegebenes Ziel) zu gelangen mussten wir ganz tief nach rechts korrigieren. Es war für keinen Ballon möglich, das Ziel zu erreichen. Da nicht mit Loggern gewertet wird gibt das für alle Teilnehmer dieselbe Punktzahl. So setzten wir unsere zügige Fahrt fort um die schöne Gegend bei traumhaften Sichtbedingungen zu geniessen. Spätestens ab morgen früh sollte auch der Wind nachlassen und uns erwarten weitere tolle Fahrten. Kulinarisch sind wir natürlich ebenfalls verwöhnt hier. Jeden Abend gibt es ein organisiertes, mehrgängiges Abendessen. Zuerst hoffen wir aber auf eine Möglichkeit für eine Fahrt heute Abend.

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Mondovi

Dieses Jahr nehmen wir zum ersten Mal am Ballontreffen in Mondovi teil. Auf dem Weg von unserem Gordon-Bennett-Landeplatz in Rom zur Siegerehrung in Vichy fuhren wir hier vorbei und genossen eine Fahrt mit dem Heissluftballon von Paolo Oggioni, dem Organisator dieses Treffens. Dank dieser Begegnung im September des vergangenen Jahres können wir jetzt unsere Wettkampfsaion im schönen Norditalien beginnen. Es gibt hier jeweils pro Fahrt eine Aufgabe zu lösen,  danach kann man sich der wunderschönen Landschaft widmen. Ab morgen Sonntag bis Dienstag stehen sechs Fahrten auf dem Programm.

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Siegerehrung

Wir beendeten unsere erste WM auf dem 33. Rang.

Verdienter Weltmeister wurde der Japaner Yudai Fujita vor Uwe Schneider aus Deutschland und dem Brasilianer Lupercio Lima. Stefan Zeberli wurde guter Vierter und verpasste das Podest damit knapp. Die Leistung der Schweizer kann sich sehen lassen. Marc Blaser beendete die Meisterschaft auf dem elften, David Hochreutener auf dem 25. Rang. Ralph Fasler komplettiert das Team auf Rang 54.

Damit geht das Abenteuer Weltmeisterschaft in Brasilien zu Ende. Die Ballone sind bereits verpackt und auf dem Rückweg. Wir verbringen noch eine Nacht in Sao Paulo bevor auch wir die Heimreise nach Europa antreten.

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Letzte Fahrt

Nach einer langen Wartezeit starteten wir vom Süden des Flugplatzes zu einem Qual der Wahl. Ein Ziel lag in Richtung des Bodenwindes am anderen Ende der Piste. Dort bewegte sich der ganze Pulk hin. Wir mussten wegen Ballonen unter uns kurz wegsteigen. Das hat uns die entscheidenden Meter nach links versetzt. Die Ablage von rund 50 Metern wird wohl nicht einmal 100 Punkte wert sein.

Danach folgte noch ein Fly On in der Luft. Eine der wenigen Aufgaben die mir an dieser WM einigermassen gelangen. Auch heute wird sich das Ergebnis wohl im vorderen Drittel befinden. Das hängt aber natürlich davon ab was die anderen gemacht haben. Zusammen mit dem Qual der Wahl gibt das aber einen sehr schlechten Durchschnitt.

Spannend geht es an der Spitze zu und her. Wir hoffen Stefan Zeberli schafft es noch aufs Podest. Jetzt heisst es auf die Resultate warten.

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Achte Fahrt

Fly In und Fly On standen auf dem Programm heute Abend und das noch Solo. Da der Ballon sehr leicht ist, ist es noch viel ungewohnter alleine zu fahren.

Beim Fly In bin ich einmal mehr zu spät abgesunken. Die Ballone hinter mir machten diesen Fehler nicht. Das wird wieder ein eher schlechtes Resultat. Immerhin konnte ich den Marker in die MMA werfen.

Das Fly On ist mir recht gut gelungen. Leider bin ich bei meinem gesetzten Ziel etwas zu schnell gestiegen und habe dann rund 80 Fuss zu hoch den Loggermarker gesetzt. Das sollte eine Ablage unter 30 Meter geben. Mal schauen was das wert ist.

Morgen früh steht die letzte Fahrt auf dem Programm. Leider sieht das Wetter nicht so gut aus. Aber lassen wir uns überraschen.

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