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33. österreichische und 22. deutsche Heissluftballon-Meisterschaften in Puch bei Weiz
Vom 30. April bis zum 4. Mai finden die 33. österreichischen, die 22. deutschen und die 20. steirischen Landesmeisterschaften in Puch bei Weiz statt. Eine ganze Menge Titel, die also am kommenden Sonntag Morgen bei der Siegerehrung verteilt werden. Obwohl wir keinen davon holen können, nutzen wir den Wettbewerb einen Monat vor den Schweizermeisterschaften in Bischofszell zum Training und zum Vergleich mit anderen Piloten. Am Morgen des 1. Mai ist die erste Fahrt vorgesehen, die siebte und letzte Wertungsfahrt ist für den Sonntag Morgen geplant. Neben dem Wettbewerb verspricht vor allem das Wetter spannend zu werden. Aktuelle Prognosen sehen wieder etwas optimistischer aus, es wäre jedoch eine Überraschung wenn alle sieben Fahrten klappen würden. Mit dabei sind wieder die üblichen Favoriten aus dem deutschsprachigen Alpenraum, allen voran wohl Uwe Schneider und unser Nationalmannschaftskollege Stefan Zeberli. Die Liste mit Namen die um die beiden Titel und auch um die Gesamtwertung mitfahren werden ist aber noch einiges länger. Insgesamt sind 50 Piloten aus Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg, Slowenien, Frankreich und der Schweiz am Start. Für mein Team und mich ist es nach den letztjährigen österreichischen Meisterschaften und den Europameisterschaften im vergangenen September der dritte Wettbewerb mit dem neuen FIBOX-Racer. Wir werden versuchen die erreichten guten bis sehr guten Resultate zu bestätigen und berichten an dieser Stelle darüber. Resultate und die Homepage des Veranstalters sind auch über die Links auf der Startseite zu finden.
Erste Trainingsfahrt 2014
Dank Föhneinfluss konnten wir in der Ostschweiz die erste Trainingsfahrt im 2014 absolvieren. Bei ideal steuerbaren Bedingungen konnten wir verschiedene Ziele am Boden, aber auch virtuelle Ziele in der Luft anfahren. Dank Gian-Marco Nacht und André Meyer haben wir jetzt ein Zielkreuz mit offiziellen Schenkelgrössen. Ein grosser Vorteil im Training, sofern man auch zum Markerwurf kommt. Heute hat es sehr gut geklappt.


Siegerehrung
(Lieber ein schlechtes Bild als gar keines.)
Rokas Kostiuskevicius aus Litauen gewinnt die 18. FAI Heissluftballon Europameisterschaft vor seinem Vater Rimas Kostiuskevicius und Ivan Ayala Alcalde aus Spanien.
Wir beenden die Meisterschaft auf dem 21. Rang von 81 Teilnehmern. Die weiteren Schweizer: 5. Stefan Zeberli, 20. David Hochreutener, 25. Marc Blaser, 28. René Erni.
Regen in Wloclawek
Heute Abend findet keine Fahrt mehr statt. Damit ist die Europameisterschaft 2013 bereits Geschichte. Wir warten noch auf die Resultate der Tasks 17 und 18. Im Rennen ums Podest ist alles sehr eng beieinander. Persönlich konnte ich mich in den letzten drei Fahrten, insbesondere aber in den letzten zwei, deutlich steigern und vom 39. Rang aus etwas aufholen. Das Minimalziel, im ersten Drittel platziert zu sein, haben wir wohl erreicht. Mal sehen wozu die Torte und das Fly On vom Morgen noch taugt. Auf der einen Seite wird die Platzierung – vor allem in Anbetracht dessen, dass dies mein drittes Jahr im Ballon-Wettkampfsport ist – sicher erfreulich sein. Auch die Aufholjagd lässt sich sehen. Auf der anderen Seite wäre mit stabilem Wetter und weniger individuellen Fehlern noch mehr möglich gewesen. Steigerungspotenzial ist auf jeden Fall noch vorhanden.
Leider hat sich das Gesamtresultat der Schweizer Nationalmannschaft nach heute Morgen etwas verschlechtert. Stefan ist, zumindest zwischenzeitlich, vom ersten Platz verdrängt worden. Auch Marc und David sind nach der Auswertung bis zu Task 16 aus den Top 20 gefallen. Trotzdem scheint es immer noch eines der besten, wenn nicht das beste Gesamtresultat der Schweizer Teams an einer Europameisterschaft zu geben. Vielen Dank an alle für die grossartige Zusammenarbeit. Insbesondere Léon und Franziska, ihr habt uns tolle Winde geliefert!
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und die Kommentare von zu Hause aus! Das ergibt immer noch zusätzliche Motivation.
Natürlich auch ein ganz besonderer Dank an mein Team, Helen Büchi, Sarah Korzen, Boris Ramp, Elsbeth und Christian Hugi. Ohne ein gut eingespieltes und motiviertes Team kann so eine Meisterschaft nicht erfolgreich beendet werden. Dziękuję!






