So sah es aus Sicht der Verfolger aus. Eigentlich ein phantastisches Bild, wären da nicht die aufziehenden Wolken mit anschliessendem Regen gewesen. Nun haben wir das also auch einmal erlebt. Wettbewerbsfahren bei Regen. Zum Schluss waren wir alle „pflotschnass“ und wollten nur noch aus unseren nassen Klamotten.
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Vierte Fahrt
Nachdem die Fahrt heute Morgen wegen anhaltenden Regens nicht stattfinden konnte, lagen heute Abend tatsächlich zwei Marker bereit. Der zuverlässige Meteorologe sagte für die nächsten eineinhalb Stunden trockene Bedingungen voraus. Die erste Qual der Wahl wurde abgesagt und es sollte einen Start vom gemeinsamen Startplatz mit einem Judge Declared Goal geben. Das fand dann auch so statt. Noch während dem Aufrüsten des Ballons begann es zu regnen. Die Zielanfahrt war nur mit regeltechnisch grenzwärtigen Manövern möglich. Die Wolkenbasis war bereits sehr tief gesunken. Wir zogen die Sicherheit dem absoluten Siegeswillen vor und erreichten eine Loggerwertung von ungefähr 160 Metern. Was dieses Ergebnis bringen wird, werden wir sehen. Andere Teilnehmer kamen bestimmt besser ans Ziel, einige zogen es aber vor, gar nicht zu starten. Eine sehr spezielle Fahrt mit lauter nassen Ballonen.
Freitag Abendfahrt fällt aus
Die Abendfahrt wurde wegen schlechtem Wetter abgesagt und wir haben beschlossen in die Kreuzer Alm zu fahren um zu Abend zu essen. Schon beim herüber schlendern vom Hotel ins Restaurant fallen uns die unglaublich schwarzen, tiefhängenden Wolken über dem Haus auf. Und während wir auf unser Essen warten, fallen Hagelkörner in der Grösse von Tischtennisbällen und grösser vom Himmel.
So etwas haben wir alle noch nie gesehen und wir fragen uns ernsthaft was mit unserem Auto und unserem Ballonanhänger geschehen ist. Aber zuerst werden wir jetzt unser Abendessen verspeisen.
Die Schäden ums Restaurant sind auf jeden Fall schon eindrücklich.
Dritte Fahrt
Heute Morgen fanden wir uns um 4.30 Uhr im Briefingzelt ein um zu warten :roll:. Der nasse Boden zeugte von den Regenfällen am noch früheren Morgen und die Windböen waren noch stark. Der Meteorologe versprach Wetterberuhigung.
Nach dem zweiten Briefing um 5.15 Uhr wurden drei Tasks gestellt. Eine Qual der Wahl, ein Judge Declared Goal und eine Dreiecksfläche. Bei der Qual der Wahl waren wir gut, das Ergebnis zum zweiten Ziel ist schwierig einzuschätzen, da wohl kein Ballon den Marker absetzen konnte. Die Loggerwertungen werden hier entscheiden. Die Dreiecksfläche ist ebenfalls schwierig einzuschätzen.
Im Moment sind wir auf dem 24. Zwischenrang. Unsere Fahrt durch den Donut gestern war die viertbeste von allen.
Mit der heutien Fahrt können wir uns hoffentlich noch verbessern. Heute Abend sieht es nach starken Regenfällen aus. Wir hoffen auf noch weitere Wertungsfahrten am Samstag und Sonntag, dann haben wir die Chance noch mehr aufzuholen.
Bilder der vergangenen Fahrten gibt es hier.
Zweite Fahrt
Heute Abend stand eine zügige Fahrt mit zwei Aufgaben an. Zuerst eine Minimum Distance Double Drop, bei welcher wir leider nicht punkten konnten. Bei 23 km/h Windgeschwindigkeit entschieden Sekunden über ein Ergebnis innerhalb des Messgebietes oder eben kein Ergebnis. Mein erster Marker landete ca. 20 Meter ausserhalb der MMA (marker measuring area).
Die zweite Aufgabe war ein 2 km breiter Donut, dessen Mittelpunkt beim Briefing vom Piloten definiert werden musste. In dieser dreidimensionalen Figur galt es eine möglichst grosse Distanz zurückzulegen. Dank Winden in fast alle Richtungen war diese Aufgabe gut lösbar.






