4. Rang!

Hinter dem Sieger Uwe Schneider, dem zweitplatzierten Martin Wegner und dem Dritten Stefan Zeberli belegen wir den äusserst guten vierten Platz.

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5. Fahrt

Die fünfte und letzte Fahrt an dieser Bayerischen Meisterschaft brachte vier Aufgaben. Schon kurz nach dem Start wurde die letzte Aufgabe gestrichen. Zuerst galt es, eines von drei Zielen anzusteuern (Qual der Wahl). Die Winde wechselten dauernd hin und her. Teilweise fuhren Ballone auf gleichen Höhen in völlig verschiedene Richtungen. So war es nicht sehr verwunderlich, dass kurz vor den Zielen das gesamte Feld rechts abgetrieben wurde. Nur wenige Piloten konnten ihre Marker platzieren. Mit einem Logger-Ergebnis von 68 Metern konnte ich die beste Wertung derjenigen erzielen, die keinen Marker werfen konnten. Besonders erfreulich hier die sensationelle Teamleistung der Schweizer. Alle fünf Teams positionierten sich bei dieser Aufgabe in den ersten Zehn.

Bei den Zielen startete ein Fuchsballon, welchem wir als zweite Aufgabe folgen mussten. Nach der Landung legte die Besatzung am Landeplatz ein Zielkreuz aus. Es schien lange Zeit, als ob wir völlig abgeschlagen zu weit auf der linken Seite waren. Das Hauptfeld fuhr links am Ziel vorbei. Es blieb aber dabei, der Wind machte was er wollte und vor allem wann er es wollte. Dieses Mal zu unseren Gunsten. Plötzlich kam der ersehnte Dreher nach rechts. Ich konnte das Ziel beinahe optimal anfahren und Marker etwas unter 5 Meter platzieren.

Danach mussten wir in der Luft ein Ziel deklarieren welches mindestens 2 km von uns entfernt war. Das Erreichen dieses Ziels gestaltete sich aufgrund der Windwechsel als schwierig. Mit eigentlich nicht allzu guten 260 Metern erzielten wir den 9. Rang in dieser Aufgabe. Vermutlich hatten einige Piloten, die früher über das zweitletzte Ziel fuhren, ihr Ziel vor dem allgemeinen Rechtsdreher deklariert. So wurde es unmöglich in die Nähe zu kommen.

Ein Gesamtscore ist noch nicht publiziert. Es sieht aber sehr gut aus.

4. Fahrt

Heute Morgen gabs die Pizza von gestern nochmals. Minimum Distance Double Drop. Da gibt es nicht viel zu sagen. Ich sah den Ballonen vor mir an, dass es am Boden eine starke Drehung nach links gab. Daher wartete ich lange genug mit absinken. Schlussendlich fuhr ich ziemlich genau über das Zielkreuz und konnte die beiden Marker ungefähr 7 Meter voneinander platzieren. Das war das beste Ergebnis. 1000 Punkte. Diese Aufgabe war als Sonderpreis des Fördervereins Ballon-Wettkampfsport Schweiz ausgeschrieben. Den nehmen wir jetzt wieder mit in die Heimat 😀

Danach gab es zwei in der Luft liegende Ziele, welche wir selber setzen mussten. Die Ergebnisse sind äusserst schwierig einzuschätzen.

Als letztes folgte eine Maximum Distance in ein Wertungsgebiet. Es galt einen Loggermarker über einem der vier vorgegebenen Gebiete zu setzen. Dieser Punkt sollte möglichst weit weg vom MDD-Ziel sein. Leider fuhren wir zwischen zwei Gebieten durch und haben somit kein Resultat bei dieser Aufgabe. Jetzt ist die Frage, wie viele der anderen Piloten ebenfalls kein Gebiet erreichen konnten. Wir sind gespannt, ob wir unseren guten Rang verteidigen können.

Heute Abend ist noch die letzte Fahrt dieser Meisterschaft geplant.

3. Fahrt

Nach zwei Fahrten und sechs Aufgaben lagen wir auf dem sehr guten 5. Rang. Heute Abend stand die dritte Fahrt an. In der Nacht passiert eine Gewitterlinie das Wettkampfgebiet. Im Vorfeld dieser Zone wurden starke Böen erwartet. Daher kamen schlussendlich auch lediglich zwei Aufgaben auf den Tisch. Zuerst galt es, in einem pizzaartig geviertelten Radius von 50 Metern, zwei Marker möglichst nahe beieinander, aber in zwei gegenüberliegende Viertel zu platzieren (Minimum Distance Double Drop). Das gelang keinem der gestarteten Piloten. Daher gab es 500 Punkte für jeden.

Die zweite Aufgabe war ein Ziel, das vom MDD nur mit den hohen Winden erreicht werden konnte. Stefan Zeberli und ich beschlossen in der Luft, für die Minimum Distance gar nicht abzusinken, damit wir eine bessere Ausgangslage für das Judge Declared Goal hatten. Über dem Ziel hiess es dann so schnell wie möglich absinken, um irgendwie in der Nähe des ausgelegten Zielkreuzes unten anzukommen. Wir konnten die Loggerwertung bei 371 Metern auslösen. Zu meiner Überraschung entsprach dies dem zweitbesten Resultat und damit satten 891 Punkten. Nur ein Pilot konnte den Marker in der Nähe des Kreuzes platzieren, dieser hatte aber auf die MDD verzichtet und war direkt beim zweiten Ziel gestartet.

Morgen stehen nochmals zwei Fahrten auf dem Programm. Da kann sich noch vieles ändern. Im Moment sieht die Rangliste aber erfreulich aus. Eine Gesamtliste nach der heutigen Aufgabe gibt es noch nicht, vermutlich werden sich aber drei Schweizer unter den ersten Zehn etablieren können, was bei der Leistungsdichte hier doch beachtlich ist. Den Link zu den Resultaten gibt es unter dem Menü Bayerische Meisterschaft.