3. Fahrt

Für die dritte Fahrt hat der Wettbewerbsleiter drei Aufgaben gestellt. Nach einem Fly In auf den CLP folgte eine doppelte Fuchsjagd. Der Fuchs startete mit beginn der Startperiode am CLP um 18.00 Uhr. Beim Fly In konnten wir wohl gut punkten. Das hängt ein wenig von den Ballonen hinter uns ab. Der Fuchs war also einiges vorher gestartet. Das heisst er hatte Winde zur Verfügung, die für die verfolgenden Ballone nur noch schwer erreichbar waren. Eine Handvoll Ballone konnten trotzdem Markern. Wir waren einer davon. Der Fuchs fuhr dann weiter. Erst kurz vor Sonnenuntergang (und damit Wertungsende) kamen wir beim letzten Zielkreuz des Tages an. Wir sanken etwas zu spät ab und mussten den Marker aus grosser Höhe werfen. Er lag wohl ausserhalb der MMA. Das war bestimmt die schlechteste Wertung heute Abend, jedoch immer noch im Mittelfeld. Jetzt sind wir gespannt auf die Resultate…

2. Fahrt

Leider habe ich keine Resultate von gestern im Internet gefunden. Am Aushang waren sie. Die ersten beiden Aufgaben brachten uns jeweils 1000 Punkte. Die dritte Aufgabe brachte 500 Punkte für alle Teilnehmer, die gestartet sind.

Heute morgen gab es vier Aufgaben. Zuerst ein Fly In sowie ein Judge Declared Goal. Beide Aufgaben lösten wir nicht so gut. Die erste wird wohl noch etwas mehr Punkte bringen. Die nächsten beiden Aufgaben waren eine Minimum Distance gefolgt von einer Maximum Distance. Zuerst mussten wir während 20 Minuten so wenig weit wie möglich fahren, was allen Teilnehmern gut gelang. Das Resultat ist also schwierig einzuschätzen. Bei der Maximum Distance ging es darum in den südöstlichsten Teil des Wertungsgebiets zu fahren. Das gelang uns sehr präzise, was aber auch für alle Teilnehmer im Bereich des möglichen war.

Mal sehen was das gibt…

1. Fahrt ist gemacht

Trotz sehr böigen Winden legte der Wettbewerbsleiter Thomas Fink zwei Marker auf den Tisch. Zu einem Fly In auf zwei verschiedene Ziele (im Sinne eines Hesitation Waltz) kam ein Judged Declared Goal auf die CLA und danach eine spezielle 3D-Aufgabe. Es galt, aus 49 Quadranten (7km x 7km) sechs Felder auszuwählen, in welchen man möglichst viele Trackpunkte produzieren sollte. Jedes Quadrat war also 1 Quadratkilometer gross. Lotto in der Luft, so zu sagen.

Die Startplatzwahl war schwierig. Viele Piloten verzichteten aufgrund des schnellen Windes von Anfang an auf einen Start. Die Modelle sagten eine Rechtsdrehung vor Sonnenuntergang voraus. Da die Winde aber wesentlich mehr nach links gingen als auf den Modellen, vertraute wohl niemand wirklich auf die Drehung. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich korrigierte meine Eingabe der Quadrate noch im letzten Moment nach links und fuhr dann rechts an allen vorbei. Vermutlich ging es aber allen Ballonen so. Ein solches Quadrat verpassten wir um ca. 30 Meter, was natürlich etwas hart ist. Das gibt „No Result“.

Zurück zu den ersten beiden Aufgaben. Die Marker Measuring Area des Fly In verpassten wir nur knapp. Die Loggerwertung wird ca. 160 Meter ergeben. Am JDG fuhren wir ungefähr 600 Meter vorbei. Übrigens rechts an beidem vorbei.

Die Distanzen klingen zwar ziemlich schlecht, werden aber wohl ordentlich Punkte geben, da einerseits nur etwa die Hälfte der Ballone gestartet ist, andererseits wohl nur wenige (wenn überhaupt) näher an die Ziele kamen. So kann es weitergehen.

Bald gehts los…

Wir haben eingecheckt. Die Startnummer ist montiert. Um 15.30 Uhr ist Generalbriefing. Die Durchführung der Abendfahrt hängt wohl vor allem davon ab, ob der Wind genügend nachlässt.

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