Trotz sehr böigen Winden legte der Wettbewerbsleiter Thomas Fink zwei Marker auf den Tisch. Zu einem Fly In auf zwei verschiedene Ziele (im Sinne eines Hesitation Waltz) kam ein Judged Declared Goal auf die CLA und danach eine spezielle 3D-Aufgabe. Es galt, aus 49 Quadranten (7km x 7km) sechs Felder auszuwählen, in welchen man möglichst viele Trackpunkte produzieren sollte. Jedes Quadrat war also 1 Quadratkilometer gross. Lotto in der Luft, so zu sagen.
Die Startplatzwahl war schwierig. Viele Piloten verzichteten aufgrund des schnellen Windes von Anfang an auf einen Start. Die Modelle sagten eine Rechtsdrehung vor Sonnenuntergang voraus. Da die Winde aber wesentlich mehr nach links gingen als auf den Modellen, vertraute wohl niemand wirklich auf die Drehung. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich korrigierte meine Eingabe der Quadrate noch im letzten Moment nach links und fuhr dann rechts an allen vorbei. Vermutlich ging es aber allen Ballonen so. Ein solches Quadrat verpassten wir um ca. 30 Meter, was natürlich etwas hart ist. Das gibt „No Result“.
Zurück zu den ersten beiden Aufgaben. Die Marker Measuring Area des Fly In verpassten wir nur knapp. Die Loggerwertung wird ca. 160 Meter ergeben. Am JDG fuhren wir ungefähr 600 Meter vorbei. Übrigens rechts an beidem vorbei.
Die Distanzen klingen zwar ziemlich schlecht, werden aber wohl ordentlich Punkte geben, da einerseits nur etwa die Hälfte der Ballone gestartet ist, andererseits wohl nur wenige (wenn überhaupt) näher an die Ziele kamen. So kann es weitergehen.