4. Rang

Die Resultate sind draussen. Wir beenden die Preworlds auf dem sehr guten vierten Rang. Trotzdem schmerzt es etwas im letzten Task vom Podest verdrängt zu werden. Immerhin sind es zwei der letzten drei Weltmeister die uns überholt haben. Wir haben noch etwas Luft nach oben für nächstes Jahr.

Saga 6. Fahrt

Zuerst einmal vielen Dank für das überwältigende Interesse! Es macht Spass euch über unsere Erlebnisse zu berichten.

Der Frust sitzt tief nach der heutigen Morgenfahrt. Wir wollten uns nach vorne orientieren und allenfalls um den Sieg kämpfen. Es gab ein FIN, ein JDG und ein FON zu bewältigen. Bei der Anfahrt auf das FIN drehte der Wind den Pulk in dem wir uns bewegten nach rechts weg. Die benötigte Korrektur war erst in etwa 300 Meter über Boden zu finden. Ich beschloss, das Risiko einzugehen und zu steigen. Schliesslich wollte ich ja nach vorne und nicht nach hinten in der Rangliste. Mein Marker lag schlussendlich etwa am gleichen Ort wie diejenigen der Piloten die tief blieben. Trotzdem wird das wieder ein sehr schlechtes Ergebnis. Die Ballone vor uns waren besser und diejenigen hinter uns hatten Zeit um auf den Dreher zu reagieren. Wir fuhren hoch in Richtung JDG. Unten drehte der Wind sofort 90 Grad nach rechts. Wir sahen, dass selbst die Piloten mit Racern Probleme hatten genügend schnell durch die Schicht zu sinken. Also hiess es auch am JDG hoch markern. Das gelang besser als am FIN. Beim FON wurde nur innerhalb von 100 Metern zur Kreuzung gemessen und ausgewertet. Auch hier musste ich hoch markern. Das wird ebenfalls kein Top-Resultat geben.

Die Frage nach der Fahrt ist also nicht ob wir aufholen, sondern wie weit wir zurück fallen.

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Keine Abendfahrt

Die Abendfahrt wurde bei einem verschobenen Briefing wegen zu viel Wind abgesagt. Wir gehen auf dem zweiten Platz in die letzte Fahrt. Sowas hätten wir nie erwartet. Hoffentlich können wir das halten. Es bleibt spannend…

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Saga 5. Fahrt

Heute gab es wider interessante Observer-Aufgaben. FIN, FON, JDG und FON. Da es langsamer war, liess ich den Observer am Boden und nahm meinen Vater als Co-Piloten mit. Der Nachteil des nicht vorhendenen Co-Piloten gestern war für mich grösser als der Vorteil des Observers an Bord. Das lag natürlich auch an den guten Resultaten. Da bestand keine Gefahr einen Marker zu verlieren.

Das FIN gelang nicht so gut. Der Wind drehte bei der Zielanfahrt davon weg. Ich beschloss zu markern um sicher eine Deklaration für das erste FON zu haben. Das wird vermutlich ein eher schlechtes Resultat sein. Das FON gelang dann mit rund fünf Metern gut. Danach drohte uns die Zeit auszugehen. Beim JDG markerte ich daher ziemlich hoch auf ungefähr 30 Meter. Beim letzten Ziel musste ich schnell durch eine schlechtere Schicht sinken, was mit vernünftigem Risiko mit unserem Ballon nur schlecht gelang. So konnte ich den Marker nur auf rund 20 Meter schleudern. Wir werden sehen was der durchzogene Morgen an Punkten bringen wird. Es liegen noch zwei Fahrten vor uns.

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Regen in Saga

Heute Abend gibt es keine Fahrt. Eine aufziehende Warmfront bringt Regen. Trotzdem fuhren wir zur CLA und warteten auf die schwarze Flagge. Tausende von Zuschauern nahmen enttäuscht den nach Hause Weg unter die Füsse. Gestern Nachmittag seien 200’000 Zuschauer vor Ort gewesen. Zahlen von denen wir in Europa nur träumen können. Den Nachteil davon erlebten die Nachfahrer heute Morgen. Viele Zuschauer fahren den Ballonen hinterher und sorgen für ein Verkehrschaos. Die FAI-Logger würden hier viele Probleme lösen. Bei diesen Geschwindigkeiten ist es für die Observer unmöglich aus dem Auto die Markerwürfe zu sehen. Das Suchen und Vermessen der Marker macht irgendwie Spass aber die Zeit die benötigt wird ist enorm.

Die Resultate vom Morgen sind publiziert. Abgesehen von Task 9 war das besser als erwartet. Wir bleiben auf dem ersten Platz.