Zuerst einmal vielen Dank für das überwältigende Interesse! Es macht Spass euch über unsere Erlebnisse zu berichten.
Der Frust sitzt tief nach der heutigen Morgenfahrt. Wir wollten uns nach vorne orientieren und allenfalls um den Sieg kämpfen. Es gab ein FIN, ein JDG und ein FON zu bewältigen. Bei der Anfahrt auf das FIN drehte der Wind den Pulk in dem wir uns bewegten nach rechts weg. Die benötigte Korrektur war erst in etwa 300 Meter über Boden zu finden. Ich beschloss, das Risiko einzugehen und zu steigen. Schliesslich wollte ich ja nach vorne und nicht nach hinten in der Rangliste. Mein Marker lag schlussendlich etwa am gleichen Ort wie diejenigen der Piloten die tief blieben. Trotzdem wird das wieder ein sehr schlechtes Ergebnis. Die Ballone vor uns waren besser und diejenigen hinter uns hatten Zeit um auf den Dreher zu reagieren. Wir fuhren hoch in Richtung JDG. Unten drehte der Wind sofort 90 Grad nach rechts. Wir sahen, dass selbst die Piloten mit Racern Probleme hatten genügend schnell durch die Schicht zu sinken. Also hiess es auch am JDG hoch markern. Das gelang besser als am FIN. Beim FON wurde nur innerhalb von 100 Metern zur Kreuzung gemessen und ausgewertet. Auch hier musste ich hoch markern. Das wird ebenfalls kein Top-Resultat geben.
Die Frage nach der Fahrt ist also nicht ob wir aufholen, sondern wie weit wir zurück fallen.



